Startseite » Der Film

Der Film zur Initiative

Zweieinhalb Jahre hat die Journalistin Anke Bruns mit Petra Domres (Kamera) und Martin Radtki (Ton) in den Wohngruppen der Graf Recke Stiftung gedreht. Das Team hat Kinder und Jugendliche in ihrem Alltag begleitet und mit ehemaligen »Heimkindern« über ihre Erlebnisse gesprochen.

3-Minuten-Version des Films

Der Film in voller Länge

»Am Ende der Dreharbeiten haben wir uns gefragt, ob man das Wort »Heim« überhaupt noch in den Mund nehmen sollte. So negativ wie das seit Jahrzehnten belegt ist.«

Anke Bruns, Autorin des Films

Ein Einstieg zum Umdenken

Anke Bruns hat mit ihrem Team Kinder und Jugendliche in ihren Wohngruppen besucht, in der Schule, in der Freizeit und ehemalige »Heimkinder« zu Hause. Sie hat Erzieherinnen und Erzieher interviewt, mit Eltern gesprochen und Verantwortliche aus dem Geschäftsbereich Erziehung & Bildung befragt. Das Ergebnis ist eine bewegende 52minütige Dokumentation, die deutlich macht: Das gesellschaftliche Stigma »Heimkind« besteht nach wie vor.

Alte Vorurteile versperren den Blick auf die Jugendhilfe der Gegenwart. Mehr noch: Die alten Vorurteile machen Kindern und Jugendlichen das Leben schwer. Der Film ist als erste Informations- und Diskussionsgrundlage gedacht. Ein Einstieg zum Umdenken.

Fakten zum Film

Vor drei Jahren hatte der Leiter des Geschäftsbereiches Erziehung & Bildung Michael Mertens seine These zum falschen Bild vom Leben im Heim aufgestellt.

Zwei Jahre lang haben Autorin Anke Bruns, Petra Domres (Kamera) und Martin Radtki (Ton) zum Thema »Leben im Heim« in und außerhalb der Stiftung gedreht.

Der dazugehörige Film »Wir sind doch keine Heimkinder« ist seit November 2018 fertig. Herausgekommen ist eine eindrückliche Dokumentation.

Der Film hat eine Länge von 52 Minuten, zudem ist eine 16-minütige Fassung für den Unterricht und eine Kurz-Version von 3 Minuten 30 sec. verfügbar.

Auftraggeber der Initiative ist die Graf Recke Stiftung, Bereich Erziehung & Bildung. Das Projekt wird von der Diakonie Rheinland Westfalen Lippe unterstützt.

Es gibt Lehrmaterial zum Film für die Schule.