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Deine Meinung ist gefragt!

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Viele Menschen haben an der Entstehung dieser Initiative mitgewirkt. Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Jetzt geht’s los!

Nun wüssten wir natürlich gerne: Was denkst Du über unsere Ziele? Wie sehen Deine Erfahrungen aus?

13 Kommentare

  • Anonymous
    Kommentar um 08:04 Uhr, am 15. Februar 2019 Antworten

    Besonders freue ich mich darüber, wie stolz und selbstbewusst unsere Kinder und Jugendlichen ihre Positionen vertreten. Ich fordere daher alle unsere pädagogischen Mitarbeitenden in unseren Wohngruppen auf, sich gemeinsam mit unseren Kindern und Jugendlichen aktiv mit den Themen des Films auseinanderzusetzen.
    Euer/Ihr Michael Mertens

  • Anonymous
    Kommentar um 14:52 Uhr, am 18. Februar 2019 Antworten

    Hallo:)
    mein Name ist Johanna und ich arbeite als Erzieherin in einer Intensiv-Wohngruppe im Kreis Recklinghausen. Neben meinem Beruf studiere ich Social Management und schreibe meine Abschlussarbeiten über dasselbe Thema über, welches ihr diesen sehr sehr guten Film gedreht habt.
    Ich wollte euch hiermit einmal zurückmelden, dass der Film echt super geworden ist. Die Kinder und Jugendlichen aus meiner Wohngruppe haben mit denselben Vorurteilen und ablehnendem Verhalten zu kämpfen. Egal ob Kinder oder Erwachsene und selbst Menschen die es wissen müssten (Lehrpersonal oder Polizisten), konfrontieren die Kinder und Jugendlichen aus der Gruppe, in der ich arbeite, immer wieder mit den Vorurteilen, über die auch ihr berichtet.
    Sehr großen Respekt an die Kinder und Jugendlichen, so wie die ehemaligen Bewohner, die an diesem Film mitgewirkt haben. Ich denke sich so öffentlich zu präsentieren und über sein Leben in der Wohngruppe zu reden ist mit unter nicht sehr einfach. Dazu gehört viel Mut. So etwas traut sich nicht jeder. Ich hoffe ihr macht so weiter und schafft es noch viel viel mehr Menschen mit eurer Botschaft zu erreichen.
    Gutes gelingen 🙂

    • Anonymous
      Kommentar um 12:51 Uhr, am 21. Februar 2019 Antworten

      Liebe Johanna,
      vielen, vielen Dank für Deine tolle Rückmeldung. Wie spannend, dass Du das Thema gerade in Deiner Abschlussarbeit beleuchtest. Was ist da genau Deine Fragestellung? Und wie gehst Du da vor? Du machst dafür bestimmt auch Interviews oder? Vielleicht magst Du Deine Ergebnisse ja auf dieser Seite veröffentlichen…
      Liebe Grüße,
      Anke

      • Anonymous
        Kommentar um 10:48 Uhr, am 22. Februar 2019 Antworten

        Grob gesagt möchte ich ein Konzept entwickeln, welches Bewältigungsstrategien für Kinder und Jugendliche enthält, die sie dabei unterstützen sollen mit der Ablehnung (durch Vorurteile, Generalisierung und Unwissenheit) aufgrund ihrer Unterbringung zurechtzukommen. Mir geht es darum den Kindern und Jugendlichen auf der einen Seite verstehen, wieso manche Menschen so mit ihnen umgehen und ihnen aufzuzeigen, wie sie von sich aus auf solche Situationen reagieren und sie angemessen verarbeiten können. Das alles natürlich auf kindgerechte Art und Weise.
        Im Gegensatz zu euch traue ich mich nicht durch Interviews oder Ähnliches das Konzept zu erstellen, da hier doch einiges sehr gut beachtet werden muss (z.B. Kinderrechte, Ethik). Meine Arbeit wird eine reine Literaturarbeit. Da ich aber noch mit allem in den Startlöchern stehe, kann sich auch noch einiges ändern. Ich fand es einfach nur schön eine Bestätigung dafür zu bekommen, dass das Thema sehr wichtig ist und finde es super, dass sich darum gekümmert wird etwas zu ändern.

        • Anonymous
          Kommentar um 12:57 Uhr, am 25. April 2019 Antworten

          Hallo Johanna,

          Anke hat mich auf Deinen Post gebracht.

          Ich studiere aktuell in Nimwegen Sozialpädagogik und befinde mich in der Abschlussphase. In den Niederlanden an unserer Hochschule schreibt man jedoch seine Bachelorarbeit nicht alleine, sondern in einer Gruppe mit dem Ziel ein innovatives Produkt zu erschaffen, welches in der sozialen Arbeit eingesetzt und als Hilfsmittel genutzt werden kann.

          Als Gruppe haben wir ein Signal ausfindig gemacht:

          Die Klienten (Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren) nutzen externe Vereine (Mannschaftssportarten) nicht im Sinne des von der Einrichtung gelebten Inklusionsgedanken.

          Klienten, die eine externe Motivation (Verpflichtung) erfahren, können sich nicht komplikationslos inkludieren.

          Klienten, die intrinsisch motiviert an externen Sportangeboten teilnehmen, können das Angebot nicht selbstgesteuert über einen längeren Zeitraum wahrnehmen.

          Dieses Signal mussten wir mit unterschiedlichen Forschungsinstrumenten untersuchen und legitimieren. Während dieser Legitimation (Interviews mit Mitarbeitern/Experten, kreative Aktivitäten mit den Klienten, Literaturreview, …) ist uns auf Seiten der Klienten aufgefallen, dass eine solche Anbindung an Vereine für sie eine Hürde darstellt – nicht zu letzt durch die im Film benannten Stigmata.
          Auf seiten der Mitarbeiter/Experten kam der Wunsch hervor, dass eine Sozialisierung in Vereinen ein wesentlich günstiger Faktor für eine gute Entwicklung ist und deshalb auch der Wunsch nach einem Produkt.

          An dem Punkt sind wir nun. Wir wollen etwas für die Klienten, Mitarbeiter und Vereine erschaffen, was ein Hilfsmittel ist – ähnlich deinem Konzept.

          Vielleicht hast du ja mal Interesse an einem Austausch? Melde dich gerne telefonisch bei mir unter 01573 – 145 66 99

          liebe Grüße
          Christian Fischer

  • Anonymous
    Kommentar um 11:47 Uhr, am 21. Februar 2019 Antworten

    Ein toller Film mit ganz viel Mut und Herz. Den Kindern und Jugendlichen, die in der stationären Jugendhilfe leben, eine Stimme zu geben, ist sehr wichtig und notwendig.
    Danke für das tolle Projekt. Wir werden unsere Kooperationspartner und Fachgremien darüber informieren.
    Schöne Grüße
    Stephan Palm
    LVR-Landesjugendamt

    • Anonymous
      Kommentar um 13:07 Uhr, am 21. Februar 2019 Antworten

      Vielen Dank für das schöne Feedback. Und klasse, dass Sie Ihre Kooperationspartner und Fachgremien mit ins Boot holen wollen! Vielleicht können Sie auch den Schulen, die im LVR-Zuständigkeitsbereich liegen, mitteilen, dass sie auf unserer Webseite den Film in einer kürzeren Fassung und kostenloses Unterrichtsmaterial finden. Und das in drei Schwierigkeitsstufen. Denn wir möchten ganz besonders auch die Lehrerinnen dafür gewinnen, dieses Thema aufzugreifen.
      Was halten Sie davon?
      Liebe Grüße,
      Anke Bruns

  • Anonymous
    Kommentar um 12:55 Uhr, am 03. Mai 2019 Antworten

    Wow, ist das toll, ich bin begeistert! Ich schreibe meine Masterthesis über genau diese Thematik und ich bin seit Wochen auf der Suche nach einem solchen tollen Projekt, wie eurem! Ich selber arbeite auch auf einer Wohngruppe mit Mädchen zwischen 10 und 18 und kenne diese Probleme leider nur zu gut. Daher habe ich mich auch dazu entschieden, meine Masterarbeit darüber zu schreiben. Es ist leider nur so schwer, passende Literatur zu finden. Ich werde eure Lehrmaterialien auf jeden Fall benutzen und wenn ich darf auch gerne aus eurem Film zitieren. Ich selber habe vor, einige Interviews mit den Mädchen meiner Gruppe zu führen. Aus den Ergebnissen würde ich auch gerne etwas entwickeln. Ich stehe aber auch noch ganz am Anfang und weiß noch nicht genau, wohin die Reise geht. Vielleicht könnten wir uns ja auch mal austauschen?

    Liebe Grüße
    Daria Wraase

  • Anonymous
    Kommentar um 20:39 Uhr, am 07. Mai 2019 Antworten

    Hallo, wir sind Alicia und Sarah,
    Alicia wohnt seit fast 10 Jahren in einer Wohngruppe in Herten. Sarah wohnte in verschiedenen Wohngruppen in verschiedenen Städten, 8 an der Zahl.
    „Uns kotz das an wenn LEUTE SAGEN KINDERHEIM“.
    Denn viele Menschen denken so, das dass leben in einer Wohngruppe der aller schlimmster Albtraum wäre,
    aber es ist nicht so wie alle denken. Es ist wie ein normales Leben, nur mit anderen Kinder. Viele Menschen denken, dass man dort eingesperrt und geschlagen wird. Sie denken, man hätte keine Eltern und fragen einen dann, wo man groß gezogen wurde. Immer: „wieso, weshalb, warum“.

    Wir wünschen uns, dass das Wort KINDERHEIM aus den Köpfen der Menschen gestrichen wird. Und das wir einen Ort finden wo wir uns wohl fühlen, wo man sich zu Hause du geborgen fühlt.

  • Anonymous
    Kommentar um 14:06 Uhr, am 08. Mai 2019 Antworten

    Ich finde diese Initiative super und möchte diese in Bayern auch haben.
    Liebe Grüße aus dem schönen Bayern
    Dequan Kaiser 1. Vorsitzender des LHR- Bayern
    http://www.landesheimrat-bayern.de

  • Anonymous
    Kommentar um 08:30 Uhr, am 23. August 2019 Antworten

    Liebe Macher des Films,
    vielen Dank und Glückwunsch. Die Vorteile belasten immer noch viele Kinder und Jugendliche und stehen der Akzeptanz von Hilfen im Weg. In meiner täglichen Arbeit als Sozialdienst in der Kinder- und Jugendpsychiatrie begegnen mir Kinder und Jugendliche, die diese Belastung ertragen müssen oder die aus Angst wichtige Hilfen nicht annehmen können. Bei meinen Besuchen in den Einrichtungen sehe ich sehr oft die unterstützenden Hilfen. Leider sehe ich aber auch die Schwierigkeiten, mit denen junge Erwachsene zu kämpfen haben, wenn sie die Einrichtungen verlassen und den Vorurteilen und besonderen Schwierigkeiten gegenüber stehen. Ich hoffe, Ihre Initiative trägt dazu bei, hier Türen zu öffnen und Wege zu vereinfachen.
    Viel Erfolg.
    Marc Schmidt

  • Anonymous
    Kommentar um 14:21 Uhr, am 24. September 2019 Antworten

    Guten Tag,
    wir, die Schüler des St. Ursula Berufskollegs, haben uns den Film innerhalb unserer Erzieherausbildung in dem Vertiefungskurses Heim angeschaut.
    Was wir zuerst anmerken wollen ist, dass wir es total bewundern und großen Respekt haben, dass die Kinder/Jugendlichen sich vor die Kamera getrauet haben. Dies ist nicht selbstverständlich, wie auch in dem Film von den Kindern deutlich gemacht wurde. Außerdem empfinden wir als sehr positiv, dass der Film so authentisch und greifbar ist.
    Wir denken der Film hat einigen die Augen geöffnet und gezeigt, wie das Heim sich in den letzten Jahren ins positive gewandelt hat.
    Der Film bietet den Kindern/Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Situation noch einmal von einer anderen Perspektive zu betrachten und einen Umgang finden.
    Für Außenstehende und angehende Erzieher können somit die Vorurteile und Ängste reduziert werden.
    Positiv ist auch das zur Verfügung gestellte Material, was Erzieher/Lehrer ermöglicht die Kinder/Jugendliche damit vertraut zu machen und vermitteln das dieses Thema kein Tabu-Thema ist.
    Ein riesengroßes Lob von uns! 🙂

  • Anonymous
    Kommentar um 14:25 Uhr, am 27. September 2019 Antworten

    Hallo,
    Ich habe im Rahmen meiner Erzieherausbildung euren Film gesehen, da ich mich auch darauf vorbereite, mein Anerkennungsjahr im Jugendhilfebereich zu machen und hoffentlich auch nachgehend im diesem Bereich Arbeiten werde. Meine Vorstellung von Heim war vor dem Film eine sehr positive. Für mich ist durch die persönliche Auseinandersetzung mit der Thematik ein Bild entstanden, welches mich Einrichtungen wie die aus dem Film als unersetzlich in unserer Gesellschaft ansehen lässt. Euer Film hat mir auch geholfen meine, Begeisterung und Überzeugung von Wohngruppen und ähnlichen Einrichtungen noch mehr zu festigen. Gleichzeitig gibt er mir auch eine noch fundiertere Argumentationsgrundlage, um in Gesprächen anderen ein positives Bild des Jugendhilfebereichs zu vermitteln. Dafür möchte ich erstmal danke sagen, denn diese Echtheit und Wärme, welche ihr allein durch das Anfertigen dieses Werkes vermittelt, ist nicht selbstverständlich. Was mir jedoch aufgefallen ist und ich äußerst schade finde ist, dass ich ohne meine Ausbildung den Film wahrscheinlich nie gesehen hätte und das ist meiner Meinung nach eine Verschwendung. Ihr müsstet, finde ich, mit so einem Werk noch viel mehr Aufmerksamkeit generieren können. Ich zumindest werde jetzt so vielen Leuten wie möglich euren Film empfehlen, denn neben der Tatsache, dass dieser Film ein tolles Bild der Realität zeichnet und eine äußerst positive Repräsentation des Jugendhilfe Bereiches ist, kann er ein guter Schritt in eine Zukunft sein, in welcher die gesellschaftliche Wahrnehmung des Heimes eine andere, eine verdientere und eine rundum positivere wird.

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